IBOT - Internationales Biberacher Osterturnier

10. - 13. April 2020
Internationales Biberacher Osterturnier
News

Abschiedsspiel für Sandro Jooß – Günzburg gewinnt 24:15 gegen Oftersheim/S.

Samstag, 20. April 2019 (14:32:24 Uhr)

Seit Jahren ist der VfL Günzburg traditioneller Teilnehmer beim IBOT. Das 22. IBOT ist für die Schwaben ein besonderes Turnier, erstmals muss die A-Jugend nach Ostern nicht in die Qualifikation starten, schaffte am vergangenen Jahr die direkte Qualifikation für die Jugend-Bundesliga. Ein Jahr betreute Sandro Jooß das Team und verabschiedete sich vom Team und VfL Günzburg mit einem 24:15-Sieg über die HSG Oftersheim/Schwetzingen im dritten Vorrundenspiel.


Den jugendlichen Handballern beim IBOT wird es nicht bewusst sein, doch die älteren Fans erinnern sich sehr gut. Über viele Jahre war der VfL Günzburg eine Hochburg in der Handball-Bundesliga, viele denkwürdige Spiele wurden im bayerischen Teil Schwabens ausgetragen. Der Bundesliga-Flair kehrte zurück mit der erstmaligen Qualifikation der A-Jugend für die Jugend-Bundesliga im Jahr 2013. In den folgenden Jahren war der VfL Günzburg jedes Jahr beim IBOT, aber nicht jedes Jahr in der Jugend-Bundesliga.

Vor einem Jahr übernahm mit Sandro Jooß ein neuer Trainer die A-Jugend des VfL Günzburg. An Ostern noch beruflich unterwegs, startete er unmittelbar nach dem letztjährigen IBOT seine neue Aufgabe und führte die Mannschaft über die mehrstufige Qualifikation in die Südstaffel der Jugend-Bundesliga. Dort kam es dann letzten Sonntag zum Show-Down, der VfL Günzburg empfing Frisch Auf! Göppingen. Die Göppinger gewannen am Ende knapp und sicherten sich das Ticket für das Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft.

Die Sensation schafften aber trotz der Niederlage die Günzburger. Durch die anderen Ergebnisse konnten sie dennoch den sechsten Platz verteidigen und sicherten sich damit die direkte Qualifikation für die Jugend-Bundesliga – erstmals in der Günzburger Geschichte. „Urlaub statt Qualifikation“ postete der VfL danach in den sozialen Medien. Doch vor dem Urlaub ging es wie jedes Jahr nach Biberach, wo die Mannschaft befreit aufspielen konnte und sich nicht auf die Quali vorbereiten musste. Dafür muss sie sich von Sandro Jooß verabschieden, der das Team am ersten Tag noch bei der Vorrunde betreute.

In der neuen Saison wird Sandro Jooß den TSV Blaustein übernehmen. „Eine einmalige Chance, die ich ergreifen musste“, so Jooß, „aber definitiv eine Entscheidung für Blaustein und nicht gegen Günzburg, ich habe das Jahr hier sehr genossen.“ Der TSV Blaustein steht als Staffelsieger der BWOL fest und kann noch in die Dritte Liga aufsteigen. In dem einen Jahr in Günzburg hat Jooß positive Spuren verlassen, der in Biberach bestens bekannte Stephan W. Hofmeister wird den Cheftrainerposten bei der A-Jugend übernehmen.

„Günzburg hat ein einzigartiges Umfeld, es war sehr toll dort zu arbeiten“, resümiert Jooß, „wir hatten immer eine volle Halle, eine tolle Stimmung und von allen Fans, Eltern und Betreuern eine Unterstützung, die in der Jugend-Bundesliga nicht selbstverständlich ist.“ Durch weitere Kooperationen werden die Günzburger den Leistungshandball im Jugendbereich noch aufbauen. Sandro Jooß verabschiedete sich von seinem Team bereits nach der Vorrunde, einer knappen Niederlage gegen den SC Magdeburg folgte eine aus seiner Sicht unnnötige Niederlage gegen Saarlouis. Zum Abschluss gab es dann ein 24:15-Sieg gegen die HSG Oftersheim/Schwetzingen, auch ein Abschiedsgeschenk der Günzburger Mannschaft für Jooß.


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